Naturgesetze: Original oder Fake?

By 6. Januar 2021Februar 26th, 2021Blog

Naturgesetze: Original oder Fake

Seit je her wissen wir von den Gesetzen der Natur. Seit genau so langer Zeit werden Gesetze unter dem Deckmäntelchen der Natur herangezogen und dabei verbogen und verdreht. Nicht immer, aber immer öfter. Sie kommen dann zwar wie ein universell gültiges Naturgesetz daher, sind aber nur eine Verkleidung. Also ein trojanisches Pferd.

Nicht überall wo Naturgesetz draufsteht ist auch Naturgesetz drin.

Wie bei vielem, existiert ein Original und ein Fake. Woran erkenne ich also, ob es sich um die universellen Naturgesetze handelt, oder ob ich einem Fake aufgesessen bin? Nicht ganz so einfach.

Dass wir ein Teil der Natur sind, das ist wohl klar, da beißt keine Maus einen Faden ab. Naturgesetze gelten für Fauna, Flora, den Mount Everest, den Titicacasee und natürlich auch für den Menschen, ohne Ausnahme. Auch wenn es oberflächlich so erscheinen mag, in letzter Konsequenz existiert, auf Ebene der Materie keine Bedingung, die die Gesetze der Natur aushebelt, kein Anlass, der sie unwirksam werden lässt und davon befreien kann man sich auch nicht. Sie gelten überall und immer, ob uns das bewusst ist oder nicht. Ob Mann, Frau, Kind oder Kegel, in Amerika, Asien, Afrika oder Europa. Und weil das so ist, braucht es im Grunde auch niemanden, wie einen „Hausmeister Krause“, der mit erhobenem Zeigefinger zurechtweist und aufpasst, dass sie eingehalten werden. Vielleicht ist es aber hilfreich, dass immer wieder mal liebevoll daran erinnert wird, wenn sie in Vergessenheit geraten.

Naturgesetze haben ein Ziel: Evolution. Innerhalb dessen bist du frei.

Wie weit diese Freiheit geht, zeigt uns die Natur durch ihre Vielfalt. Auch wenn wir unter Zuhilfenahme von reichlich Technik und Know How meinen Naturgesetze aushebeln zu können. Naturgesetze können durch Niemanden und nichts genommen werden. Naturgesetze sind!

So ist, als Beispiel, die Schwerkraft auf unserem Planeten immer präsent. Wir unterliegen ihr – immer und überall. Wenn ich dieses auf den Naturgesetzen beruhende Gesetz außer Kraft setzen möchte, dann gelingt das nur mit enormem Aufwand von Energie, in einem künstlich geschaffenen Zustand. Sobald die zugeführte Energie erlischt, wird der Ursprungszustand wieder erkennbar. Schwerelosigkeit auf der Erde ist maximal eine vorübergehende Täuschung und bricht ein, sobald die zugefügte Energie aufgebraucht ist. Entsprechend muss zur Aufrechterhaltung eines künstlichen Zustandes immer wieder Energie eingebracht werden. Künstliche Konstrukte sind Ressourcen-Räuber.
Der „Eingriff“ in die Schwerelosigkeit hat wiederum Konsequenzen. Wie stark diese sind und ob sie reversibel sind, hängt von der Dauer der Schwerelosigkeit ab. Somit hat auch die „Entfremdung“ von den Naturgesetzen irgendwann irreversible „Schäden“. Auch das zeigt sich – auch das ist ein Naturgesetz.

Gesetze die nicht auf den Naturgesetzen basieren, sind fiktive Konstrukte unserer kollektiven Vorstellungskraft wie etwas zu sein hat. Manches wird konstruiert aus Unwissenheit, einiges mit Plan. Wer Lücken in den Gesetzen des künstlichen Konstruktes erkennt, der kann sich herauswinden und könnte den Konsequenzen auf der Ebene des Künstlichen entkommen. Den Gesetzen der Natur entkommt man nicht. Bis vor Kurzem galt als Erkennungsmerkmal: un-natürliche Gesetze sind nicht einheitlich, sie sind in jedem Land anders und sogar innerhalb eines Landes zeigen sich Unterschiede. Dieses Kriterium verwischt gerade. Das heißt dann noch lange nicht, dass global erlassene Gesetze auf den Naturgesetzen beruhen. Sie sind vielleicht einfach nur globale Maßnahmen, nicht mehr. Ja, sie können sich leicht als Naturgesetz verkleiden.

Naturgesetze geben einen groben Rahmen und beschreiben das, was wirksam ist, um die Ent-Wicklung voranzutreiben.
Entscheidend ist: Wohin wollen wir uns entwickeln? Welche Absicht steckt dahinter?

Eine erfundene Ordnung muss geglaubt werden. Wird sie das nicht, so könnte sie hinterfragt werden und das würde den Tod dieses Konstruktes bedeuten. Deshalb wurden schon früher Götter und Natur herangezogen um glaubhaft zu versichern, dass etwas Großes, übermächtiges es genau so angeordnet hat, oder uns im Griff hat und wir die Opfer sind. Eine Rechtfertigung für künstliche Ungleichwertigkeit unter den Menschen und der Natur. Es wurde mit dem Verweis auf die Natur, Recht GEFERTIGT- wie Vera Birkenbihl es so schön beschrieb. Die damit geschürte Angst vor Göttern und Natur brachte und bringt dann noch den nötigen Respekt und bewirkt, das „sich beugen“ vor dieser als gnadenlos bezeichneten Macht. Nur so kann ein un-natürliches Konstrukt am Leben gehalten werden. Wer dann in diesen Situationen von Unsicherheit, Angst und Schrecken, Sicherheit und Ordnung verspricht, der hat zumindest von einigen seinen „Segen“. “Künstliche“, nicht auf der Basis von Naturgesetzen begründete Systeme, leben von und mit der Angst.  Das wurde so schon vor Jahrtausenden praktiziert und wirkt auch noch immer. Die Werkzeuge sind Angst und Tabu.

In der Natur hat das Individuum eine Wahl.
Denn genau das ist das, was Evolution ausmacht. Alternativlos ist die Natur nie, es gibt immer eine andere Möglichkeit und da jeder für sich selbst verantwortlich ist, trägt auch jeder in erster Linie selbst die Verantwortung für sein Handeln, wohl wissend, dass die Gesetze der Natur wirken.

Wenn wir also in der Lage sind künstliche Systeme zu erschaffen die gegen die Natur arbeiten, so sind wir noch mehr in der Lage, Systeme zu kreieren, die im Einklang mit der Natur agieren.
Erkenne den Fake.

 

Deine Stefanie
Re-Evolution-Code

Bildquelle: pixabay

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